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Protokoll der Mitgliederversammlung am 11. November 2014 im Alten Rathaus um 17-19 Uhr

 

Teilnehmer

  • Norbert Gutenberg (UdS, 1. Vorsitzender des Sprachenrates Saar)

  • Heiner Zietz (VHS, 2. Vorsitzender des Sprachenrates Saar)

  • Albert Raasch (Ehrenvorsitzender des Sprachenrates Saar)

  • Justus Wilhelm (HWK)

  • Volker Schuler (DGB-Saar)

  • Bettina Schwandt (VdF)

  • Joachim Mohr (Ministerium für Bildung und Kultur)

  • Christine Klos (Europaministerium, Staatskanzlei)

 

Protokoll

 

  1. Vorstellen der Frankreichstrategie durch Frau Klos

     1.1 Allgemeine Fakten

  • Frankreichstrategie ist Mehrsprachigkeitsstrategie und keine Französischstrategie

  • 66% befürworten die Strategie (Bevölkerung), alle Verbände, Institutionen, ...

  • großes Interesse aus dem Ausland (Kanada, Schweiz, Korea,…)

  • Département Moselle entwickelt eine Deutschlandstrategie (Schaffen einer mehrsprachigen

    Großregion)

  • große Nachfrage aus der Bevölkerung nach deutsch-französischen KiTas und Grundschulen

    

       1.2 Vorhandene Ansätze und Umsetzungen

  • Entwickeln der KiTas zu deutsch-französischen Einrichtungen (460 im Saarland)

  • DFG, 3 Schulen mit Abi-Bac, deutsch-französische Grundschulen

  • duale bilinguale Ausbildungen in beruflichen Schulen sollen eingerichtet werden → der

    erste Ausbildungsplatz wurde geschaffen in Kooperation mit Smart (Theorie in Sulzbach, Praxis bei Smart und Prüfung in Deutschland) und für das Jahr 2015 soll eine gesamte Klasse im Bereich des Verkaufes eingerichtet werden (Globus, Möbel Martin), die dual und bilingual ihre Ausbildung absolvieren; langfristige Doppeldiplome geplant

  • Sprachkurse für Angestellte der Landesverwaltung und Austauschprogramm in Kooperation

    mit DFJW für Angestellte unter 30 Jahren

  • „Élysée 2020“ wird Ende des Monats unterschrieben

  • bilinguale Erzieher Ausbildung mit frankophonen Auszubildenden geplant ebenso wie

    bilinguale Grundschullehrerausbildung

 

     

    2. Diskussion der Probleme und offene Fragen

  • der Sprachenrat sieht noch immer große Probleme bei der Zeitschiene für die Umsetzung

    (15-20 Jahre statt 30)

  • großes Problem der Finanzierung, deshalb auch der Rahmen der 30 Jahre

  • das Problem der Nachhaltigkeit wurde angesprochen und es wurde vorgeschlagen, eine

    Leitlinie zu konzipieren, damit überprüft werden könne, welche Schritte von wem zu welchem Zeitpunkt erreicht werden müssen (anknüpfen an bereits bestehende feuille de route der Regierung)

  • Vorschlag des Sprachenrates, dass eine Lenkungsgruppe geschaffen werde müsse, um

    konkrete Maßnahmen umzusetzen

  • Bereitschaft des Sprachenrates zur Unterstützung und Mithilfe bei der Umsetzung und der

    Planung konkreter Maßnahmen

  • Anregung des Sprachenrates zu einer begleitenden Evaluation des Prozesses durch UdS

    (z.B. Frankreichzentrum)

 

    3. Abschluss

  • Danksagung von Frau Klos für das großzügige Angebot zur Mithilfe und Unterstützung

  • Danksagung für die Arbeit des Sprachenrates und seiner Vorarbeit, ohne die eine solche

    Strategie nicht hätte konzipiert werden können